Projekt
Playkind
Ein Voice-first Spiel, in dem Kinder einem echten Roboter Anweisungen geben. Gebaut auf Hugging Face LeRobot und dem Microduck.

Ich wollte wissen, was passiert, wenn AI den Bildschirm verlässt. Also habe ich angefangen, Robotik zu programmieren: Hugging Face LeRobot als Stack, der Microduck als kleiner zweibeiniger Roboter, der laufen, fallen und wieder aufstehen muss.
Aus dem Experiment ist Playkind geworden. Kinder sprechen eine Anweisung, der Roboter führt sie aus, etwas geht schief, sie debuggen. Das ist der ganze Software-Loop – nur ohne Code-Editor und ohne Erklärtext.
Balance recovery
Aufstehen nach dem Sturz ist der ehrlichste Test. Die Policy läuft on-device, das Feedback ist sofort sichtbar – und genau dieser Moment macht das Lernen für Kinder greifbar.
Was ich dabei gelernt habe
LeRobot als Stack
Datensammlung, Training und Inferenz in einem Loop. Der Weg von Teleoperation zu einer laufenden Policy ist kürzer, als man denkt.
Microduck als Hardware
Zwei Beine, günstige Servos, viel Reibung mit der echten Welt. Simulation verzeiht, der Wohnzimmerboden nicht.
Voice statt Interface
Sprache ist die natürlichste Programmiersprache für Kinder. Die Anweisung wird zum Programm, der Roboter zur Ausgabe.
Debugging als Spiel
Wenn der Roboter umfällt, ist der Fehler sichtbar. Kinder korrigieren, testen erneut und verstehen dabei Iteration.
Warum das hier steht
- Robotik zwingt zu Ehrlichkeit: entweder das System läuft oder es liegt am Boden
- Embodied AI ist der nächste Schritt nach Chat-Interfaces – ich will das aus eigener Hand kennen
- Meine Kinder sind die härteste Nutzergruppe, die ich je getestet habe
Anschauen
Playkind ist offen zugänglich. Wenn du an LeRobot, Microduck oder Robotik für Kinder arbeitest, melde dich.